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FAQ

Bitte beachten!

Der Freiwilligendienst ist ein Lerndienst, bei dem alle Beteiligten dazu lernen. Deshalb sind Projekt- und Einsatzstellen immer Veränderungen unterworfen. Abgesehen ist es unmöglich, ein total objektives Bild der Einsatzstelle zu vermitteln.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass...

...Rundbriefe und Erfahrungsberichte immer subjektiv eingefärbt sind. 
...durch noch so viele Informationen ein Kulturschock bzw. Probleme beim Einleben und der Integration nicht vermieden werden können.
...jeder und jede Freiwillige ihre eigenen Wege finden muss, sich ins Projekt einzubringen und
...ein Einsatz nicht mit dem nächsten vergleichbar ist, da die Menschen so unterschiedlich sind.

Die Beschreibung von Einsatzstellen dient dazu, Euch einen kleinen Einblick in die jeweiligen Einsatzorte zu geben.

Einsatzstellen Ecuador

  • Fundación San Anián
  • PJN (Pastoral Juvenil del Ecuador)
  • Centro de Formación Leonidas Proaño
  • Colegio Técnico Adolfo Kolping
  • Parroquia Espírito Santo

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas am pazifischen Ozean. Neben der Küstenregion ist das Land vor allem durch die Gebirgskette der Anden geprägt, die sich von Norden nach Süden durch das Land zieht, sowie den Tropen, welche im Osten des Landes liegen.  Als Landessprache gilt Spanisch neben zahlreichen indigenen Dialekten. Durch die Diktaturen und neoliberalistischen Bestrebungen in der Vergangenheit existieren auch heute noch große Probleme, wie eine tief greifende Armut, Kriminalität und Korruption. Trotz Allem kann auch hier die Südamerikanische Lebensfreude tagtäglich spüren. Daneben spielt auch die profunde Religiosität im täglichen Leben der Ecuadorianer eine große Rolle. Mit großer Gastfreundlichkeit und noch größerem Wissensdurst begegnen die Ecuadorianer stets allen Fremden, besonders dann, wenn diese von Übersee kommen.

Mit Ecuador verbindet die Erzdiözese außerdem eine lange Partnerschaft, seit über 40 Jahren. In Rom nahm dabei alles seinen Anfang, als sich bei einem Konzil Kardinal Döpfner und der Erzbischof Echeverria trafen und damals bereits mit einer nachhaltigen Partnerschaft sympathisierten. Von Anfang an war es das Ziel von Kirche zu Kirche Hilfe zu leisten und in diesem Sinne die Kirche Ecuadors in ihren Aufgaben der Evangelisation, so wie Hilfe für die Armen und Schwachen, zu unterstützen. Auf diese Weise entstanden viele Projekte, wie Armenheime, Sozialstationen u.v.m. Nebenbei wuchsen natürlich auch die persönliche Beziehungen, wodurch heute ein starkes Band der Freundschaft und Kooperation zwischen den beiden Ländern existiert.